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On Location
La Coste

Auf den Hügeln der Provence wächst nicht nur Lavendel, hier befindet sich auch das drittgrößte Weinbaugebiet Frankreichs. In der Zone Coteaux d'Aix-en-Provence liegt das Château La Coste, die  Relaisstation und das Zentrum der A4 Avant-Präsentation. Hier finden die Pressekonferenz und der Lunch statt, hier starten drei weitere Testrouten.

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Das Château La Coste ist mehr als ein Weingut, es ist zugleich ein Zentrum für moderne Kunst. Die Rebstöcke, der Wald, der Himmel – die Landschaft geht hier eine einzigartige Symbiose mit zeitgenössischer Architektur und Plastik ein. Der französische Architekt Jean Nouvel schuf die beiden Weinkeller. Unter ihrer runden Außenhaut aus glänzendem Aluminium verbirgt sich modernste Technik, der größere Keller reicht 17 Meter tief in die Erde.

2004 begann die Anlage des Skulpturenparks, zu dem weltweit renommierte Künstler und Architekten ihre Werke beigetragen haben. Seine Besichtigung dauert etwa zwei Stunden – wenn man nicht im vietnamesischen Teehaus Station macht, das im Stil des 18./19. Jahrhunderts errichtet ist. Tom Shannon (USA) legte mit dem „Tropfen“ eine glänzende, bewegliche Skulptur in die Weinberge. Der aus Eichenästen bestehende „Oak Room“ ist ein Werk von Andy Goldsworthy (England). Frank O. Gehry (Kanada/USA) entwarf den spektakulär bizarren Musikpavillon am Rand des Skulpturenparks.

Am stärksten ist jedoch das Werk von Tadao Ando im Château La Coste vertreten. In seiner von subtilem Minimalismus geprägten Formensprache schuf der japanische Autodidakt die Kapelle und die vier „Kuben für die Betrachtung der Umgebung“. Die Kunstgalerie mit ihrem V-förmigen Grundriss, die unter anderem Werke von Alexander Calder und Le Corbusier birgt, ist ebenfalls ein Werk von Ando. Über dem Wasserbassin im Außenbereich hockt eine riesige Metallspinne, sie stammt von der französisch-amerikanischen Bildhauerin Louise Bourgeois.

In großzügigt verglasten Trakten liegen die Rezeption und das Tadao Ando Art Centre Café, in dem die Teilnehmer der A4-Präsentation bewirtet werden. Die Pressekonferenz geht im benachbarten „Caveau“, dem ehemaligen Haupthaus des Weinguts, über die Bühne. Eines der ehemaligen Lagerhäuser beherbergt derzeit eine Ausstellung des irischen Malers Sean Scully mit dem Titel „Different Places“.

Neben all der Kunst gibt es im Château La Coste auch eine exzellente Küche und biologisch angebauten Wein, darunter auch mehrere Rosés, wie sie in den letzten Jahren für die Provence typisch geworden sind. Die Weinhandlung liegt in einem historischen Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, je nach Jahreszeit bietet sie auch Olivenöl und Honig an.

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