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Q2-Talk

Gespräch mit Hyo Jin Kim, Interieurdesign, Sophie Severin, Design Graphic User Interface, Oliver Keyerleber, Design Color & Trim, und Simon Wirries, Technische Projektleitung Audi Q2

Hallo Hyo Jin, wie fühlst Du Dich, wenn Du im neuen Q2 sitzt?

Hyo Jin Kim: Ich fühle mich sehr wohl. Ich habe eine gute Übersicht – typisch SUV, aber die Architektur der Schalttafel ist schlank und dynamisch, wie in einer Limousine von Audi. Die hohe Fensterlinie vermittelt mir ein Gefühl von Schutz und Sicherheit. Ich bin mir sicher, dass viele Frauen unser neues Auto lieben werden, auch wegen der leuchtenden Farben im Interieur.

Simon, wie würdest Du das Packaging umreißen?

Simon Wirries: Wir bieten auf 4,19 Meter Fahrzeuglänge extrem viel Nutzwert. Zum ersten Mal bei Audi gibt es eine dreigeteilte Rücksitzlehne. Das Kofferraumvolumen beträgt 405 Liter – das ist ungewöhnlich viel in dieser Fahrzeugklasse.

Was ist das Grundmotiv der Interieurarchitektur?

Hyo Jin Kim: Der Grundgedanke war die wellenförmige Linie, die im chinesischen Yin-Yang-Symbol die beiden Hälften voneinander trennt. Wir haben sie auf die Audi-Formensprache adaptiert und an der Instrumententafel und an den Türen umgesetzt, wo wir auch mit zwei Farbbereichen arbeiten. Ein zweites Hauptthema ist die sportliche Fahrerorientierung. Die Instrumententafel ist asymmetrisch geschnitten, die Mittelkonsole steht zum Fahrer hin geneigt.

Simon Wirries: Wir haben die für einen SUV typische hohe Position des Sitzes im Auto, aber die für Audi charakteristische niedrige Sitzposition von Fahrer und Beifahrer im Auto – also das Verhältnis von Sitz, Pedalen, Lenkrad und Instrumententafel zueinander – vom Entwicklungsbeginn an im Lastenheft verankert. Der Q2 ist ein sportliches, fahraktives Auto, das sieht man auch am Motorenprogramm mit den sechs starken Aggregaten und am aufwendigen Fahrwerk mit der serienmäßigen Progressivlenkung.

Hyo Jin Kim: Im Innenraum symbolisieren die runden Luftdüsen Sportlichkeit. Sie sehen ähnlich aus wie in den kompakten A-Modellen und im TT. An der Instrumententafel und den Tür-Zuziehgriffen sind viele Details stark dreidimensional geformt. Wir haben das Polygon-Motiv des Exterieurs ins Interieur gebracht und alle gestalterischen Motive eng miteinander verbunden. Die Türgriffe stehen in optischem Bezug mit den Kniepads am Mitteltunnel, und an den Türlautsprechern des Bang & Olufsen-Soundsystems finden wir die Wellenkontur wieder.

Zum perfekten Audi-Interieur gehört auch die perfekte Verarbeitung.
Wo können wir sie erleben?

Hyo Jin Kim: Zum Beispiel an der Instrumententafel – am Übergang zwischen dem Slush-Bereich und der Applikationsfläche gibt es keinen sichtbaren Spalt. Bei den Lederbezügen verlaufen alle Nähte strikt parallel. Ich bin stolz auf das Finish des Q2.

Oliver Keyerleber: Auch im Bereich Color & Trim zählen bei der Abstimmung der Farben und bei den Oberflächen der Applikationen die kleinsten Nuancen. Im Interieur bieten wir in den Ausstattungs-Lines zahlreiche Kombinationsmöglichkeiten, die Applikationen haben dieselbe Farbe wie die Akzente auf den Sitzbezügen. Der Q2 lebt von dieser Vielfalt und den leuchtenden Farben wie gelb, orange und rot, sie prägen seinen jungen, frischen Charakter. Beim Exterieur bieten wir zwölf Farben an – neu sind Korallenorange und Quantumgrau, ein ungewöhnlicher Uni-Ton. Unsere Kunden können sie in den Lines mit vier Farben für das Blade kombinieren, dazu kommen die Anbauteile in unterschiedlichem Finish. Bei der design-Line sind sie manhattangrau hochglänzend lackiert, auch das ist neu bei Audi.

Hyo Jin Kim: Im Interieur ist auch das Lichtkonzept absolut innovativ. An der Instrumententafel und an den Kniepads gibt es farbig beleuchtete Applikationsleisten, und beim Bang & Olufsen-Soundsystem sind die Lautsprecherblenden in den vorderen Türen weiß beleuchtet.

Oliver Keyerleber: Ich sehe die neue beleuchtete Applikationsleiste an der Instrumententafel wirklich als ganz interessantes Feature an. Im Tagdesign erkennt man ihre feine aufgedruckte Grafik, und im Dunklen wird sie illuminiert.

Simon Wirries: Für die durchleuchtete Leiste wird eigens eine bedruckte Folie mit Kunststoff hinterspritzt. Das ist eine Lösung, wie es sie noch nirgends gab. Eine weitere Neuheit im Q2 und ein Alleinstellungsmerkmal im Segment ist das Audi virtual cockpit. Es basiert auf dem MIB 2, dem Modularen Infotainmentbaukasten der zweiten Generation.

Sophie Severin: Das Audi virtual cockpit passt perfekt zum Charakter des Q2 – mit seiner Leistungsfähigkeit, mit seiner hochpräzisen Darstellung und mit dem „joy of use“ der Bedienung. Die Tuben der virtuellen Rundinstrumente zum Beispiel haben drei Ebenen, damit sie absolut plastisch wirken. Und wenn man in der Checkbox das Häkchen zum Einschalten eines Assistenzsystems setzt, erfolgt diese Bewegung animiert und flüssig.

Und dann gibt es ja noch das Head-up-Display mit der kleinen Glasscheibe…

Sophie Severin: Die Kombination mit dem Audi virtual cockpit ist einfach top. Man kann zum Beispiel die Geschwindigkeitsanzeige ins Head-up-Display und die Navigationskarte ins Audi virtual cockpit legen, also in den peripheren Sichtbereich. So erkennt man die Wegweisung, ohne den Blick von der Straße nehmen zu müssen. Die allermeisten unserer jungen Kunden werden ihr Smartphone mit dem Infotainment des Autos koppeln. Über die MMI Navigation plus können sie dann alle Inhalte, etwa die Musik oder die Services von Audi MMI connect intuitiv steuern. Das Audi virtual cockpit visualisiert sie optisch perfekt und straßentauglich. Besser als im Q2 geht’s nicht.

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Simon Wirries
Technische Projektleitung Audi Q2
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Sophie Severin
Design Graphic User Interface
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Hyo Jin Kim
Interieurdesign
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Oliver Keyerleber
Design Color & Trim
ID: TTS50568
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